Alternative Heilmethoden und Krebs

Heute mal ein Post ganz anderer Art: Homöopathie und Krebs? Ist da etwas möglich?

Im Februar bekamen wir die schockierende Nachricht, dass unsere Hündin an einem Tumor in der Bauchspeicheldrüse erkrankt ist - einem Insulinom (sehr seltener Pankreastumor). Man empfahl uns eine OP, Chemotherapie und eine vorübergehende Behandlung der Symptome mit Kortison und einem anderen schulmedizinischen Präparat. Heilen könne man den Tumor aber nicht, und die Prognose lag bei wenigen Wochen bis Monaten. Wir haben uns sofort gegen OP und Chemotherapie entschieden. Nach anfänglicher Verzweiflung ob dieser wenig hoffnungsvollen Diagnose, habe ich mich auf meinen Beruf besonnen... Ich weiss doch aus dem Praxisalltag, was möglich ist!!! Ich bin mit Line zu einem der besten Tierhomöopathen Deutschlands gefahren - ja, ich bin selbst Homöopathin... Aber erstens nicht für Tiere und zweitens weiss ich ja, dass man seine nächsten Angehörigen nicht selbst behandeln kann. So auch nicht sein Tier. Dennoch hatte ich eine Idee, die sich auch bestätigt hat :-). Line wurde also sofort konstitutionell homöopathisch eingestellt. Dann fing ich an, das ganze Internet zu durchforsten (dafür ist es ja wirklich ein Segen), habe unzählig viele Bücher und Berichte gelesen. Zum Thema Krebs und vor allem alternative Behandlungsmethoden. Was mich sehr erfreut hat: selbst durch und durch Schulmediziner, die sich jahrelang mit diesem Thema auseinandersetzten, brachen eine Lanze für alternative Heilmethoden und vor allem auch für die Homöopathie! Zusammengegfasst kam für mich/uns heraus: Für einen optimalen Umgang mit Krebs und mögliche Remissionen sind 3 Punkte enorm wichtig: Ernährung, Bewegung, Psyche - natürlich oft mit teilweise/vorübergehend nötigen schulmedizinischen Anwendungen/Eingriffen und alternativen Heilmethoden. Ich stellte Lines Ernährung sofort auf BARF (Biologisch artgerechte Rohfleischfütterung) um, sie bekommt Floor Essenz (ein indianischer Kräutersud), gute Öle, Vitamin B17 (bittere Aprikosenkerne - sehr umstritten, aber ich glaube an diese Theorie), wir bewegten sie weiterhin so viel, wie es für sie ging - trotz Abraten der Ärzte bis hin zu leichtem Joggen - und versuchten den Alltag so normal wie möglich mit vielen Ausflügen, Reisen... mit ihr zu gestalten. Ja - ohne Schulmedizin ging es nicht. Auch hier habe ich gelernt. Gelernt, dass Kortison, welches wir Heilpraktiker eigentlich versuchen zu vermeiden wo es irgend geht, manchmal unumgänglich sein kann. Ohne Kortison in geringstmöglicher Dosierung wäre Line wohl heute nicht mehr bei uns... 

Es ging ihr Woche für Woche besser. Und von Anfang an war sie, trotz sehr schlechter Werte, wesentlich fitter, als andere Hunde mit dem gleichen Krankheitsbild. Ich weiss aus meinem Praxisalltag, dass sich oft erst der allgemeine Zustand unter einem richtigen homöopathischen Mittel verbessert und dann erst die Werte nachziehen. Und so war es auch bei Line. Seit August sind nun die Werte so, dass man darauf schliessen kann, dass ihr Tumor inaktiv ist! Jetzt können wir auch die schulmedizinischen Medikamente langsam ausschleichen. 

Nun mögen Kritiker der Homöopathie sagen, dass es immer Spontanheilungen gibt und wir ja auch einige andere Dinge umgestellt haben. Ich bin dennoch der vollen Überzeugung, dass die homöopathische Behandlung meiner Hündin sehr stark dazu beigetragen hat, dass es ihr jetzt so gut geht, wie vor der Erkrankung. Und wir hoffen, dass diese Besserung noch ganz lange anhält :-)!

 

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Heilpraktiker Hohen-Neuendorf - Akupunktur & Homöopathie

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